20. September 2012 | Ulrike Fisch

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Donnerstagabend, 18.15 Uhr Ortszeit: Karibische Klänge von Kieren Langdon hallen durch das Stadionrund, die charmanten Moderationsstimmen von Stella Akua und Jochen „The Voice“ Bender (den regelmäßigen Stadionbesuchern von Bundesliga-spielen der Buchbinder Legionäre Regensburg bestens bekannt) begrüßen die Zuschauer aus aller Welt zweisprachig in deutsch und englisch. Die anfängliche Nervosität ist den beiden nicht anzumerken. „Dass ich Jochen an meiner Seite hatte, gab mir ein gutes Gefühl“, so Stella. Bei der Liveperformance von „Homerun“, dem Song der Regensburger Band „Almost Heart-Chor“ springt der Funke sofort zum Publikum über. Das Lied könnte sich in den kommenden Tagen zum Ohrwurm entwickeln.

Der erste Höhepunkt wird durch einen buchstäblichen Knalleffekt eingeläutet: der Einmarsch der Nationalmannschaften Tschechiens und Deutschlands lanciert von den Flaggenjungs (allesamt Schüler des Sportinternats Regensburg). Dann ruft Jochen Bender unter dem Applaus der Zuschauer namentlich die Spieler der beiden Auftaktgegner auf das Feld, der natürlich beim Regensburger Lokalmatadoren Richard Klijn besonders laut aufbrandet. Gänsehaut stellt sich dann spätestens bei den live und a Cappella gesungenen Nationalhymnen ein: „God save the Queen“ von Richard Beck aus Regensburg und „Oh Canada“ von den drei ganz in gold und schwarz gekleideten Schwestern ExCellent aus Grafenau. Aufgeregt seien sie alle vier gewesen, denn vor so vielen Menschen haben sie alle noch nie gesungen, verraten sie nach ihrem Auftritt. Souverän meistert Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger seinen linkshändig ausgeführten „First Pitch“, der das Ende der stimmungsvollen, kurzweiligen Eröffnungszeremonie markiert.